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PRO-Gründe
ARGUMENTATIONSHILFEN

Leider werden immer wieder unrichtige Behauptungen gegen eine S-Bahnstation Oberrad ins Feld geführt. Dies geschieht teils aus Unwissenheit, teils aus ideologischen Gründen und teils mit der Absicht die Oberäder Bevölkerung zu ängstigen und zu verunsichern.
Viele dieser Argumente beruhen auf falschen Annahmen, unrichtig dargestellten Zusammenhängen und verschwiegenen Tatsachen.


Zwei grundsätzliche Mängel tauchen immer wieder in den Argumentationen bei den Ablehnern einer S-Bahnstation Oberrad auf:

1. es wird oft so getan, als ob die PROjektgruppe S-Bahnstation Oberrad sich nicht für den Erhalt und die Serviceverbesserungen bei den Strassenbahnlinien 15 und 16 einsetzen würde, und

2. wird ignoriert, dass die Idee der S-Bahnstation Bestandteil eines Gesamtverkehrskonzeptes für den Stadtteil ist. Dieses Gesamtkonzept umfasst neben dem Erhalt der bestehenden Straßenbahnverbindungen
- eine bessere Verkehrsanbindung des südlichen Oberrad mit Seniorenwohnheimen, Schulen, Sportplätzen, Kindergärten usw. durch umweltfreundliche Kleinbusse
- eine Anbindung dieser Busse sowohl an die bestehenden Straßenbahnen, als auch an die zukünftige S-Bahnstation Oberrad
- eventuell die Weiterführung dieser Busse über Kaiserleikreisel und Ratswegkreisel zur Eissporthalle, Dippemess, Anschluß Hessen-Center, Berger Straße.
- den Durchgangsverkehr und im Stadtteil selbst entstehenden Individualverkehr zu minimieren, und um Lärm- und Abgasemissionen sowie Fußgängergefährdungen so gering wie möglich zu halten.



Hier also die 9 häufigsten Behauptungen und die Realitäten:

1. Behauptung:

es gibt keine wesentlichen Fahrzeitverkürzungen durch eine S-Bahnstation in Oberrad.

 Realität ist:

Da es eine S-Bahnstation in Oberrad noch nicht gibt, wurde für die folgende Berechnung mit der S-Bahn die Station „Kaiserlei“ zu grunde gelegt; also eine Station, die sogar noch weiter vom Stadtkern Frankfurt entfernt liegt als eine zukünftige S-Bahnstation Oberrad.

Angenommen wurde ferner, dass ein eventueller Fußweg vom Buchrainplatz (der am stärksten frequentierten Haltestelle Oberrads) 3 bis 4 Minuten (435 Meter) dauert.

 Fahrzeiten Buchrainplatz > Uni Bockenheim / Bockenheimer Warte (Winterfahrplan 08/09)

Verkehrsmittel

Umsteigestation

Mo-Fr

Vorteil

%-Vorteil

Nur Straßenbahn 16

 

32-33 Min.

--

 

Straßenbahn

U-Bahn

Südbahnhof

30 Min.

2-3 Min.

 

Straßenbahn

S-Bahn

U-Bahn

Mühlberg

Konstablerwache

29 Min.

3-4 Min.

 

Nur S-Bahn

Konstablerwache

16-17 Min.

15-17 Min.

48-52 %

 Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass bei der Variante „Nur S-Bahn“ der Umstieg witterungsunabhängig unterirdisch stattfindet.


2. Behauptung:

Um zu einer S-Bahnstation Oberrad zu gelangen muß man über unbeleuchtete Feldwege

 Realität ist:

Von überall in Oberrad wäre die S-Bahnstation auf öffentlichen, beleuchteten Wegen zu erreichen. Wegen des überwiegend fast rechtwinklig angelegten Straßennetzes wären Umwege so gut wie nicht erforderlich.Bei den Feldwegen nördlich der Gräfendeich- und Kochstraße handelt es sich vermutlich um Privatwege.

 

3. Behauptung:

Die Umfragen zum Vorgang sind nicht repräsentativ.

 Realität ist:

Mögliche Mängel in den Umfragen werden allein schon dadurch entkräftet, dass sie

  1. von unterschiedlichen Initiatoren (2 mal Internet, einmal SPD, einmal Projektgruppe S-Bahnstation Oberrad) durchgeführt wurden, und
  2. frappierende Übereinstimmungen und nur geringfügige Ergebnisabweichungen in den 4 Umfragen zutage traten.

 

4. Behauptung:

„Niemand in Oberrad will/braucht eine S-Bahnstation“ (Presse-Aussagen u.a. von Vertretern der FAG; der SPD und anderen)

 Realität ist:

Alle vier Umfragen in Oberrad ergaben übereinstimmend eine Befürwortung einer S-Bahnstation als Ergänzung zur bestehenden Straßenbahn mit 68 bis zu über 80% der Teilnehmer/-innen.

 

5. Behauptung:

Eine S-Bahnstation würde wegen des Parallelbetriebes nicht zulässig.

 Realität ist:

In anderen Stadteilen ist bei vergleichbarer Bebauungs- und Bevölkerungsstruktur ein paralleler Betrieb von unterschiedlichen öffentlichen Verkehrsmitteln durchaus üblich.

 

6. Behauptung:

Eine S-Bahnstation in Oberrad wäre unrentabel bzw. der Kosten-/Nutzenfaktor bliebe unter 1

 Realität ist:

  1. die hohe Anzahl der Umsteiger am S-Bahnhof Mühlberg beweist eindeutig das Gegenteil
  2. eine Kosten-Nutzen-Erhebung wurde nie durchgeführt
  3. bleibt unberücksichtigt, dass eine zusätzliche Alternative auch neue Nutzer generiert.

 

7. Behauptung:

Die Felder rund um den Bahnhof werden zu Parkplätzen.

 Realität ist:

Dem lässt sich durch verkehrsrechtliche Maßnahmen und zusätzlich einen in der Diskussion befindlichen Park & Ride Platz am Kaiserlei entgegenwirken. Dort beginnt auch die innerstädtische Zone 1 des RMV, so das keinerlei Veranlassung besteht mit dem PKW im jetzt schon zur Rush-Hour sehr zähfließenden Verkehr bis nach Oberrad zu fahren.

 

8. Behauptung:

Wir machen Lobbyarbeit für die einzigen Nutznießer, dem Hotel-Restaurant Gerbermühle.

Realität ist:

In unmittelbarer Nähe bestehen ferner: ein Fußballverein/-platz, ein Tennisverein mit mehreren Plätzen und Restaurationsbetrieb, zwei Kleintierzuchtvereine, der Katzenschutzverein und das Rudererdorf mit mehreren Restaurationsbetrieben. Gerade Kinder und Jugendliche die zu den zahlreichen Vereinen wollen würden profitieren, weil die nächste Straßenbahnhaltestelle (Kochstraße) über 700 Meter vom Rudererdorf entfernt liegt. Die S-Bahnstation nur 540 Meter. Die angespannte Parksituation beim sog. "An- und Abrudern", der Ironman-Veranstaltung und anderen Events würde entschärft. Und das in einer Großstadt die sich gerne als als "international, modern und offen" darstellt, Hotelgäste mit dem Auto in die nur 3 km entfernte Innenstadt fahren, oder einen halben Kilometer zur nächsten Straßenbahnhaltestelle Buchrainplatz wandern müssen, ist schlicht ein Hohn.


9. Behauptung:

Die PROjektgruppe S-BAHNSTATION OBERRAD ist von der FDP gesteuert

 Realität ist:

Die PROjektgruppe S-BAHNSTATION OBERRAD ist überparteilich und offen für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine Verbesserung und Ergänzung des ÖPNV, und somit der Lebens- und Wohnbedingungen, im Stadtteil einsetzen.

Die FDP hatte bei der Bürgerbefragung im Stadtteil mit über 8000 Flyern und der Anmietung des Versammlungssaales dankenswerter Weise die Kosten übernommen und die rechtlichen Risiken getragen.

Idee, Konzeption, personelle Ausstattung und inhaltliche Arbeiten wurden zu fast 100 % von Oberräder Bürgerinnen und Bürgern geleistet.


Sonstige PRO's:

- selbst bei 10 Minuten Fußweg zur Station wäre man mit der S-Bahn genau so schnell an der Konstablerwache wie mit einer durchfahrenden! Straßenbahn
- kein Umsteigen auf dem Weg zur Innenstadt
- schnelle Verbindung in die Offenbacher City; Weiterfahrt nach Hanau, Mühlheim und südöstliches Umland
- einfachere Ereichbarkeit von Flughafen, Wiesbaden, Mainz und Hauptbahnhof
( teilweise ohne Umsteigen)

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