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Historie

Ende der 70er Jahre

wurde im Frankfurter Stadteil Oberrad bereits eine S-Bahnstation diskutiert. Anlässe waren damals der eventuelle Bau einer Veranstaltungshalle für Großevents auf dem Gebiet des Kaiserlei-Kreisels und die damals in Planung befindliche S-Bahn nach Offenbach und Mühlheim/Hanau. Allerdings waren die damaligen Vorschläge der Trassenführung derart ungeschickt, dass es sowohl vom Kosten-/Nutzenverhältniss unrentabel erscheinen mußte, als auch sehr starker und langwieriger Eingriffe in die damals bestehenden baulichen und landwirtschaftlichen Nutzflächen erfordert hätte. Ausserdem wurde befürchtet, dass auf Grund der geplanten Stationen im Ortskern (z.B. Buchrainplatz) die Einstellung der Straßenbahn eine notwendige Folge wäre.

Aus heutiger Sicht ist anzunehmen, dass das Vorhaben absichtlich umständlich und schlecht dargestellt wurde, da es (finanz-)politisch nicht ernsthaft gewollt war.

 

In den 90er Jahren

kam es nach einem langwierigen Disput mit der Stadt Offenbach dann zur Einstellung der Straßenbahnlinie 16 über die Stadtgrenze hinaus nach Offenbach. Somit war Oberrad verkehrstechnisch von der Innenstadt Offenbachs mit seinen vielfältigen Möglichkeiten abgetrennt, und war nur noch mit umständlichem Umsteigen und höheren Kosten zu erreichen.

Offenbacher Pendler stiegen zu dieser Zeit vermutlich vermehrt auf den PKW um, um in Frankfurts Süden zu gelangen.


Seit Oktober 2006

ist nun eine sehr detaillierte und vielfältige Diskussion um eine S-Bahnstation in Oberrad im Gange; hervorgerufen durch immer massivere Klagen aus der Oberräder Bevolkerung über den zunehmenden Durchgangsverkehr, dadurch verursachte Lärm- und Abgasbelastungen, sowie eines qualitativ sehr schlecht ausgestatteten und unzuverlässigen Straßenbahnanschlusses. Diese Diskussion führte zu drei unterschiedlichen Umfragen im Stadteil, deren Ergebnisse unabhängig voneinander eindeutig waren.

2008

wurde ein sehr ereignisreiches Jahr. Nachdem zwei Umfragen 2007 in den Foren Oberrad.net und Oberrad.biz sich als Tests mit leicht abweichenden Ergebnissen bewährt hatten, führte die Oberräder SPD eine Mitgliederbefragung zur S-Bahnstation durch. Das Ergebnis wich auch hier nur unwesentlich von den Internetumfragen ab, welche eine Befürwortung des Vorhabens ergaben.

Ausserdem stellte die CDU-Fraktion in der Ortsbeiratssitzung am 18.1.2008 einen gut begründeten Antrag an den Magistrat zur S-Bahnstation Oberrad. Die Abstimmung verlief negativ, da sich lediglich die FDP noch dem Antrag anschloß.

In dieser Zeit gründete sich auch die PROjektgruppe S-Bahnstation Oberrad.

Da die bis dahin durchgeführten Befragungen immer als wenig repräsentativ angesehen werden mussten, wurde dann im September eine Hauswurfsendung initiiert, bei der fast alle Oberräder Haushalte eine Umfragebroschüre erhielten, um den Bedarf nach einer zusätzlichen S-Bahnstation zu erfragen. Wesentlichen Anteil an den entstandenen Kosten hatte die FDP-Fraktion, welche das Vorhaben auch mit einem Infostand am Buchrainplatz unterstützte. An der Verteilaktion selbst beteiligten sich Oberräder Bürgerinnen und Bürger; insbesondere die Mitglieder der Interessengemeinschaft Neue Wasserhofstraße waren sehr aktiv.

Das sehr eindeutige PRO zu einer S-Bahnstation unter Beibehaltung der Straßenbahn wurde dann im Oktober im Bürgersaal "DEPOT" öffentlich diskutiert.

Kurz danach beschloß die Stadtverordnetenversammlung eine Kosten-/Nutzenanalyse in Auftrag zu geben. Das Ergebnis steht allerdings im Jahr

2009

leider noch aus. Deshalb brachte sich die Projektgruppe und ihr Anliegen im Mai mit einer Pressemitteilung aus Anlass vermehrter Servicepannen der Straßenbahnlinie 16 (s. "Fotos")  wieder ins Gespräch.

Im Dezember stimmte der Verkehrsausschuß der Stadt Frankfurt über einen FDP-Antrag zur S-Bahnststion ab. Da lediglich DIE LINKE mit der FDP zusammen für diesen Antrag stimmte, gilt er nun als abgelehnt.

Als ersten Erfolg kann sich aber die PROjektgruppe S-BAHNSTATION OBERRAD auf die Fahne schreiben, dass durch CDU-Vertreter mehrmals die Einrichtung der Ringbuslinie zur Erschließung des südlichen Oberrads bis zum Fahrplanwechsel Winter 2010 versprochen wurde.


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