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In der Presse
Pressemitteilung am 22.10. an die FNP:

Pressemitteilung der PROjektgruppe S-BAHN-STATION OBERRAD

 

Zum Leserbrief von Frau Volpp in der FNP am 19.10.2009

 

Sachlich falsch

Es freut uns sehr, dass Frau Volpp als stellvertretende FAG-Vorsitzende unsere seit langem bestehenden Forderungen nach Verkehrsberuhigung und Erhalt der Straßenbahnlinien in Oberrad nun auch unterstützt, fragen uns allerdings woher diese Liebe zu Verkehrsberuhigung und Straßenbahn auf einmal kommt. Schließlich hatte die FAG in den letzten Jahren ausreichend Gelegenheit, sich für deren technische, optische und den Service betreffenden, dringend notwendigen Verbesserungen über den Ortsbeirat 5 einzusetzen.

 

Ihre sonstigen Darstellungen eine S-Bahnstation in Oberrad betreffend allerdings sind überwiegend nicht zutreffend. Insbesondere dass unser Standpunkt nicht repräsentativ sei, weisen wir nachdrücklich zurück.

 

1. In zwei Internet-Umfragen, einer SPD-internen Mitgliederbefragung sowie der von uns in mehreren tausend Haushalten per Wurfsendung durchgeführten Umfrage haben sich unabhängig voneinander aber übereinstimmend bis zu über 70% der beteiligten Oberräder Bürger/-innen für eine ergänzende S-Bahnstation ausgesprochen. Somit ist unser Standpunkt durchaus repräsentativ; dies ist völlig unabhängig davon wer uns als überparteiliche Bürgerinitiative bei der Finanzierung und Logistik der Umfrage dankenswerter Weise unterstützt hat.

2. Es ist zwar richtig, dass die Straßenbahn der zur Zeit „beste“ Weg nach Sachsenhausen ist, aber erstens endet die Welt nicht in Sachsenhausen -und wer die täglichen Umsteigerzahlen am Bahnhof Mühlberg sieht- erkennt das auch. Ferner besteht keine attraktive und zeitsparende Verbindung von und nach Offenbach bzw. ins östliche Umland.

Hinzu kommt, dass diese Straßenbahnlinie zwangsläufig die beste ÖPNV-Anbindung Oberrads  sein muß, weil ja –außer dem PKW- keinerlei Alternative besteht !

3. Qualitativ ist dieser „beste Weg“ allerdings ein Flopp: keine elektronischen Fahrgastinformationssysteme, an Wochenenden und in den Ferien nur eine Linie, in den Abendstunden nur 20 Minutentakt; und das alles für ca. 12.000 Bewohner bei mittlerweile verlängerten Ladenöffnungszeiten.

Der für Behinderte und Menschen die mit Kinderwagen unterwegs sind wichtige Fahrstuhl an der S-Bahnstation Mühlberg war gerade erst wieder für mehrere Wochen wegen Reparaturarbeiten nicht nutzbar.

4. Den Hinweis, dass neue Verkehrsanbindungen kein Wunschkonzert sind halten wir für Polemik. Natürlich wissen auch wir, dass so was Geld kostet. Aber finanzieller Mangel ist natürlich ein Totschlagsargument mit dem alles abgebügelt werden könnte; z.B. auch Prestigeobjekte wie die Mainbrücke-Ost oder die von den dortigen Anwohnern nicht gewünschte Straßenbahn durch die Stresemannallee.

Gerade am letzen Sonntagmittag kam es auf der Offenbacher Landstraße wieder einmal zu einem Unfall, der den gesamten Stadtteil vom ÖPNV-Netz abtrennte. Ob der Image- und daraus resultierende Fahrgastverlust durch häufige Verspätungen, die dann immer notwendige Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs mit Taxis, sowie die Belastungen durch Lärm- und Abgasemissionen auf Dauer wirklich „billiger“ sind, sei mal dahingestellt.

 

 

Frankfurt, den 21.10.2009


FAZ vom Dienstag, den 12.5.2009  (Seite 38)

FNP vom 15.5,2009



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